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Glossar

Controlling

Balanced Scorecard

Mit der Balanced Scorecard versucht man den Umsetzungserfolg von Strategien zu messen, bevor sich diese in den Geschäftszahlen niederschlagen. Hierzu werden vom Unternehmen verschiedene Bereiche, Perspektiven genannt, festgelegt und für diese entsprechende Kennzahlen. Die Kunst besteht dann darin, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Perspektiven herzustellen.

 

Benchmarking

Beim Benchmarking vergleicht man Kennzahlen des eigenen Unternehmens mit denen eines Unternehmens, das Spitzenleistungen erbringt. Die beiden Unternehmen müssen von der Grösse und Branche her vergleichbar sein.

 

Berichtswesen

Das Berichtswesen, auch Reporting genannt, enthält alle entscheidungs- und führungsrelevanten Informationen in schriftlicher oder elektronischer Form.  Ziel des Berichtswesens ist die Deckung des Informationsbedarfs,  das Schaffen von Transparenz sowie die Vorbereitung und Kontrolle von Entscheidungen.

 

Cognos

Cognos ist eine Software für die Planung (Budgets), das Reporting, sowie die Konsolidierung von Unternehmen.

 

Deckungsbeitragsrechnung

Die Deckungsbeitragsrechnung ist ein Bestandteil der Kosten- und Leistungsrechung. Basis ist die Überlegung, dass der Erfolg eines Unternehmens auch von den jeweiligen Produktmengen abhängt. Man berechnet pro Stück den Gewinn und kann so herausfinden, auf welche Produkte in welchen Mengen man sich konzentrieren sollte.

 

Fixkostenmanagement

Das Fixkostenmanagement ist eine Teilaufgabe der Unternehmenssteuerung und des Controlling. Mit geeigneten Kostenanalysen und Kostenkontrollen plant und gestaltet man den Auf- und Abbau von fixen Kosten in Abhängigkeit von der erwarteten Beschäftigung.

 

Hyperion

Hyperion ist eine Software für die Planung (Budgets), das Reporting, sowie die Konsolidierung von Unternehmen.

 

Kennzahlen

Kennzahlen geben einen prozentualen Anteil an einer Teilgrösse (z.B. Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten), die Beziehung von zwei Größen zueinander (z.B. Gewinn zu Eigenkaptial) oder Veränderungen in der Zeit mit dem Basisjahr als 100 % (z.B. Entwicklung des Umsatzes) wieder. Mehrere sich gegenseitig sinnvoll ergänzende oder rechnerisch miteinander verknüpfte Kennzahlen ergeben Kennzahlensystem.

 

Operative Controlling

Das operative Controlling dient der Sicherung der kurzfristigen Ziele und der Optimierung der Unternehmensprozesse. Es baut auf den Werten aus der Kosten- und Leistungsrechnung sowie der Buchhaltung auf.

 

Outlooksoft

Outlooksoft ist eine Software, mit der man operative Planungen (Budgets) und Auswertungen davon erstellt. Bei Konzernen können die Daten je nach Unternehmensaufbau konsolidiert werden.

 

Portfolio-Analyse

Voraussetzung für die Portfolio-Analyse ist die Einteilung der Unternehmensaktivitäten in strategische Geschäftseinheiten; dies können sein Produkte, Vertriebswege, Kundengruppe, Sparten. Das gesamte Tätigkeitsfeld eines Unternehmens lässt sich dann als Portfolio der strategsichen Geschäftseinheiten darstellen.  An den Achsen der Portfoliomatrix finden sich die Kriterien, die analysiert werden sollen. Die Geschäftsfelder werden dann als Kreise in der Matrix dargestellt. Das bekannteste Portfolio ist das Marktwachstum-Marktanteil-Portfolio.

 

Produktlebenszyklus

Beim Produktlebenszyklus versucht man den Lebensweg eines Produktes gemessen am Umsatz, Umsatzveränderungen sowie Gewinn und Verlust vom Zeitpunkt der Markteinführung bis zum Ausscheiden aus dem Markt darzustellen. Im Regelfall durchläuft das Produkt die Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Rückgang. Die Lebenszyklusanalyse ermöglicht eine Vorhersage der Entwicklung der einzelnen Produkte und wird zur Gestaltung des Absatzprogrammes im Hinblick auf die Altersstruktur der Produkte genutzt.

 

Prozesskosten

Die Prozesskostenrechnung geht davon aus, dass sich die Kosten der nichtproduktiven Bereiche über die Zuordnung zu den ausgeübten Tätigkeiten gerechter auf die Produkte verteilen lassen als in der klassischen Kostenrechnung. Hierzu werden die Tätigkeiten zu Prozessen zusammengefasst und die Kosten über die Häufigkeite der Ausführung mit einem Prozesskostensatz den Produkten zugeordnet.

 

Strategische Controlling

Das strategische Controlling dient der langfristigen Existenzsicherung des Unternehmens. Hierbei wird zunächst das Umfeld des Unternehmens (Mitbewerber, Lieferanten, Abnehmer, Technologien) analysiert und danach das Unternehmen selbst. Ziel ist die Auswahl der Zukunftsstrategien und deren Umsetzung.

 

Target Costing

Beim Target Costing (Zielkostenrechnung) geht es darum, die Erfolgsaussichten eines neu zu entwickelnden Produktes frühzeitig, d.h. vor dem Entwicklungsbeginn abzuschätzen. Über den am Markt erzielbaren Preis abzüglich der Gewinnerwartung werden die Zielkosten definiert. Die tatsächlichen Kosten dürfen nicht darüber hinausgehen und müssen gegebenenfalls gesenkt werden.

Organisation/Prozessmanagement

Ablauforganisation

Ermittlung und Definition von Arbeitsprozessen unter Berücksichtigung von Zeit, Sachmitteln und Personen.

 

Aufbauorganisation

Strukturierung des Unternehmens in organisatorische Einheiten wie Stellen und Abteilungen.

 

Insourcing

Unter Insourcing versteht man die Wiedereingliederung von (zuvor ausgelagerten) Prozessen und Funktionen in das Unternehmen.

 

Organsiation

In der Organisationslehre bezeichnet man die Bildung von Stellen und Abteilungen, die Schaffung von Kommunikationswegen, die Ausstattung der Aufgabenträger mit den entsprechenden Kompetenzen und Verantwortungsbereichen, die Erarbeitung zweckentsprechender Prozesse sowie deren Dokumentations als Organisation.

 

Outsourcing

Unter Outsourcing bzw. Auslagerung versteht man die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen.

 

Prozess

Ein Prozess ist eine festgelegte Reihenfolge von Arbeitsgängen, für die die entsprechenden Arbeitsplätze und Arbeitsmittel ermittelt werden müssen.

 

Ressource

In der Organisationslehre versteht man unter einer Ressource die Mittel, die für die Erstellung der Dienstleistungen und Produkten in einem Unternehmen benötigt werden, im Wesentlichen Betriebsmittel, Personal, Geldmittel und Arbeitszeit.

Finanzen

IFRS

IFRS ist ein internationales Rechnungslegungsstandard, dessen Regelungen für die Konzerne mit Sitz in der EU bei der Erstellung der Konzernabschlüsse verbindlich sind.

 

Investitionsrechnung

Verfahren zur Bewertung von Investitionen, insbesondere um Alternativen vergleichbar zu machen, z. B. Kostenvergleichs-, Rentabilitätsrechnung, Kapitalwertmethode, Nutzwertanalyse (bezieht nicht-monetären Nutzen ein). Basierend auf der Bewertung wird eine Entscheidungsempfehlung ausgesprochen.

 

JD Edwards

JD Edwards ist ein modular aufgebautes ERP-System, vergleichbar mit SAP. Die Finanzbuchhaltung basiert auf dem amerikanischen Kontensystem.

 

Konsolidierung

Im Rahmen der Konsolidierung werden die Abschlüsse mehrer Unternehmen, die zu einem Konzern gehören zusammengeführt.

 

Liquiditätsplanung

Bei der Liquididitätsplanung werden die Einahmen und Ausgaben für die Folgemonate tages- oder wochenweise geplant, um finanzielle Engpässe zu verhindern.

 

US Gaap

US Gaap nennt man die Rechnungslegungsvorschriften der USA. Diese werden von privaten Organisationen entwickelt und müssen eingehalten werden, wenn ein Unternehmen an der New Yorker Börse notiert werden möchte.



Ingrid Neyen




Ingrid Neyen
International Accounting & Consulting
Unternehmensberatung
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